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Satzung der Schießgruppen

Satzung des Stadtverbandes der Schießgruppen von Hamm

§ 1 Name und Sitz:

Der Verein trägt den Namen " Stadtverband der Schießgruppen von Hamm ".
Sitz des Vereins ist Hamm/ Westfalen.

Er ist ein selbständiger Verein und wird als solcher beim Amtsgericht eingetragen.

§ 2 Sinn und Zweck des Vereins:

Die Förderung des Schießsports - und dabei besonders die Förderung der Jugendarbeit - sowie die Pflege des Schützengeistes in einer harnionischen Gemeinschaft.

§ 3 Mitgliedschaft:

Der Stadtverband der Schießgruppen von Hamm ist ein Zusammenschluß der im Stadtverband der Schützenvereine tätigen Sportschützenabtei­lungen. Im besonderen Fall können mit Zustimmung der Versammlung auch andere Gruppen ( z. B. Betriebssportgemeinschaften ) aufge­nommen werden. Neu aufgenommene Mannschaften beginnen die Wett­kämpfe in der untersten Klasse.

Sportschützen, welche in einer anderen Organisation Luftgewehr schießen, dürfen bei uns nicht schießen. Ausnahmen bilden ver­einsinterne Schießveranstaltungen und Pokalschießen.

Sollten die Wettkämpfe / Meisterschaften innerhalb des Stadtver­bandes auf andere Waffengattungen ausgedehnt werden ( Z. B. Pistole oder Kleinkaliber ), so gelten diese Bestimmungen auch hierfür.

(1) Aufnahme:

Die Mitgliedschaft wird durch Versammlungsbeschluß auf Grund eines schriftlichen Aufnahmegesuches an den Vorstand erworben. Die Auf­nahme ist kostenlos.

(2) Erlöschen der Mitgliedschaft:

Die Mitgliedschaft erlischt:

a) durch schriftlich erklärten Austritt, gerichtet an ein Vorstands­mitglied, zum Ende des Jahres.

b) durch Auflösung der Schießgruppe

c) durch Ausschluß aus dem Verein. Ein Mitglied, daß in erheblichem Maß gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Vorstandsbeschluß aus dem Verein aus­geschlossen werden. Vor dem Ausschluß ist das betroffene Mit­glied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluß ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zuzustellen. Es kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Zugang schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Es reicht, wenn diese Berufung bei einem Vorstandsmitglied eingeht. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied von Recht der Be­rufung keinen Gebrauch innerhalb der angegebenen Frist, unter­wirft es sich dem Ausschließungsbeschluß.

§ 4 Rechte der Mitglieder:

Die Mitglieder sind berechtigt:

a) an den Versammlungen teilzunehmen und stimmberechtigt an den Wahlen mitzuwirken.

b) an den vom Verein durchgeführten Veranstaltungen teilzunehmen.

c) Wahrung der Vereinsinteressen durch den Verein - und da beson­ders durch den Vorstand - zu verlangen.

§ 5 Pflichten der Mitglieder:

Die Mitglieder sind verpflichtet:

a) die Satzung und die Schießordnung zu beachten.

b) sich um eigenen, ausreichenden Versicherungsschutz zu kümmern.

c) die festgesetzten Beiträge zu entrichten.

§ 6 Beiträge:

Beiträge werden in dem Sinne nicht erhoben. Um die anfallenden Un­kosten für Porto, Urkunden, Medaillen usw. zu decken, wird vor Be­ginn der 2. Serie pro Mannschaft ein Startgeld von 7,50 € pro Serie erhoben. Schüler und U-21-Mannschaften sind in ihren Klassen frei. Zur Stadtmeisterschaft beträgt die Gebühr pro gemeldetem Schützen auch für Schüler und U-21, 1,50 €. Das Startgeld für die KK-Stadtmeisterschaft wird gesondert festgesetzt. (Änderungen je nach Kassen­lage vorbehalten).

Verspätetes Eintreffen der Wettkampfberichte wird mit einem Straf­geld von 3,00 € geahndet.

§ 7 Mitgliederversammlungen:

Nach Beendigung der beiden Wettkampfserien findet eine Jahreshaupt­versammlung, zwischen den beiden Serien eine Quartalsversammlung statt. Dies gilt auch für die Versammlungen der Jugendwarte, die gesondert zusammenkommen.

Bei Abstimmungen hat jede, dem Stadtverband angehörende Schießgruppe eine Stimme, der Vorstand gibt seine Stimme nur bei Stimmengleich­heit ab. Herrscht dann immer noch Stimmengleichheit, zählt die Stimme des Schießwartes ( 1. Vorsitzenden) doppelt.

Zu den Versammlungen wird schriftlicht, bei der Jahreshauptversammlung mit Bekanntgabe der Tagesordnung unter Einhaltung der Einladungsfrist von 10 Tagen eingeladen.

Außerordentliche Versammlungen sind einzuberufen, wenn das Vereins­interesse es erfordert, oder wenn mindestens 40% der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe der Gründe fordern.

Über die einzelnen Versammlungen ist ein Protokoll zu führen. Der jeweilige Versammlungstermin- und Ort wird in der vorhergehenden Versammlung bekanntgegeben; Änderungen bleiben dem Vorstand vor­behalten.

§ 8 Vorstand:

Die Führung des Stadtverbandes liegt in den Händen seines gewählten Vorstandes. Dieser wird gebildet aus:

a) dem Schießwart ( der die Funktion des 1. Vorsitzenden übernimmt)

b) dem Rundenwettkampfleiter ( hat die Position des 2. Vorsitzenden)

c) dem Geschäftsführer (Schriftführer und Kassierer )

d) dem Jugendwart ( der in der Jugendwarteversammlung von den Jugend­warten gewählt wird, ihm zur Seite steht ein Protokollführer, der ebenfalls von den Jugendwarten gewählt wird.

Die Vorstandswahlen finden im Wechsel ( Schießwart + Jugendwart / Rundenwettkampfleiter + Geschäftsführer ) alle 2 Jahre statt. Jedes Vorstandsmitglied ist berechtigt, den Verein gegenüber Dritten zu vertreten. Rechtsgeschäftlich wird der Verein vom Gesamt­vorstand vertreten.

§ 9 Inkrafttreten:

Die Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 07.12.1986 fest­gesetzt und tritt am genannten Tage in Kraft. Alle vorhergehenden Satzungen sind damit ungültig. Eine Änderung der Satzung ist nur durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit mindestens 3/4-Mehr­heit möglich, sie muß zu ihrer Wirksamkeit in das Vereinsregister eingetragen werden.

Zusätzlich zur Satzung besteht noch eine Schießordnung, die eben­falls am 07.12.1986 in Kraft tritt und von den Gründungsmitglie­dern durch ihre Unterschrift anerkannt wird. Diese Schießordnung kann von der Versammlung durch analoge Bestimmungen ergänzt oder geändert werden. Dies bedarf keiner Eintragung ins Vereinsregister.